Haus selbst renovieren: echte Ersparnis oder doch eine schlechte Idee?

Selbst renovieren klingt gut… aber stimmt die Rechnung wirklich ?

Selbst renovieren – das klingt erstmal nach einer ziemlich cleveren Idee. Keine Handwerkerkosten, volle Kontrolle, und am Ende kannst du sagen : „Das hab ich alles selbst gemacht.“ Schon irgendwie cool.

Aber ganz ehrlich : Spart man wirklich so viel Geld ? Oder zahlt man am Ende mit Zeit, Nerven… und teuren Fehlern ? Wenn du gerade darüber nachdenkst, selbst anzupacken, lohnt sich auch ein Blick auf Erfahrungsberichte und Projekte, zum Beispiel auf https://renovmaison33.fr – da sieht man ziemlich schnell, was in der Praxis wirklich passiert.

Wie viel kannst du wirklich sparen ?

Kommen wir direkt zum Punkt. Handwerker machen oft 40 bis 60 % der Gesamtkosten einer Renovierung aus. Klingt also logisch : Wenn du das selbst machst, sparst du ordentlich.

Beispiel :

  • Badezimmer renovieren (mit Firma): 12.000 – 20.000 €
  • Selbst gemacht : 5.000 – 10.000 €

Auf dem Papier sieht das super aus. Wirklich.

Aber… und das ist ein großes Aber : Diese Rechnung geht nur auf, wenn du keine Fehler machst. Und genau da wird’s spannend.

Die versteckten Kosten beim Selbermachen

Viele denken nur an Materialkosten. Aber da kommt noch einiges dazu :

  • Werkzeug (oft unterschätzt)
  • Zeit (und zwar viel Zeit…)
  • Fehler, die du später korrigieren musst

Ich hab mal jemanden gesehen, der seine Fliesen selbst gelegt hat. Sah am Anfang okay aus. Zwei Monate später haben sich die ersten gelöst. Ergebnis : alles wieder raus. Doppelte Arbeit, doppelte Kosten.

Das passiert schneller als man denkt.

Was du problemlos selbst machen kannst

Jetzt nicht falsch verstehen : Vieles kannst du wirklich selbst machen. Und da lohnt es sich auch.

Typische Arbeiten für DIY:

  • Streichen und Tapezieren
  • Boden verlegen (Laminat, Vinyl)
  • Küche aufbauen
  • Garten anlegen

Das sind Sachen, die du mit ein bisschen YouTube, Geduld und gesundem Menschenverstand hinbekommst. Klar, es dauert länger – aber das Ergebnis passt meistens.

Wo du besser die Finger davon lässt

Und jetzt die andere Seite. Es gibt Bereiche, da wird’s schnell kritisch.

  • Elektrik – Fehler können gefährlich werden
  • Sanitär – ein kleines Leck = großer Schaden
  • Dacharbeiten – Risiko + teuer bei Fehlern
  • Tragende Wände – bitte nicht experimentieren

Hier zu sparen ist oft eine falsche gute Idee. Klingt hart, ist aber so.

Die größte Herausforderung : Zeit und Motivation

Was viele komplett unterschätzen : die Dauer.

Du denkst vielleicht : „Das mach ich an ein paar Wochenenden.“

Realität : 3 Monate später bist du immer noch im Staub, die Küche fehlt, und ehrlich gesagt… du hast langsam keine Lust mehr.

Renovieren nach Feierabend ist anstrengend. Wirklich anstrengend. Und wenn du Familie hast oder einen vollen Job – dann wird’s schnell zu viel.

Also… lohnt sich selbst renovieren ?

Die ehrliche Antwort : Es kommt drauf an.

Selbst renovieren lohnt sich, wenn :

  • du handwerklich nicht ganz ungeschickt bist
  • du Zeit hast (und Geduld… viel Geduld)
  • du weißt, wo deine Grenzen sind

Es lohnt sich nicht, wenn :

  • du unter Zeitdruck stehst
  • du alles perfekt haben willst
  • du keine Fehler verkraften kannst (finanziell oder nervlich)

Fazit : Mischung ist oft die beste Lösung

Perso ich finde : Die beste Lösung ist meistens ein Mix.

Mach die einfachen Sachen selbst. Hol dir Profis für die kritischen Punkte. So sparst du Geld, ohne dich komplett zu überfordern.

Und ganz ehrlich ? Es ist ein gutes Gefühl, abends auf der Couch zu sitzen und zu wissen : „Den Boden hab ich selbst gemacht.“

Aber genauso gut ist das Gefühl, wenn die Elektrik funktioniert… ohne Risiko 😅